So besuchte die CDU-Abgeordnete in Böblingen unter anderem den Hauptsitz der Reisser Gruppe, das Herman-Hollerith-Zentrum und das Startup-Zentrum AI xpress. In Waldenbuch erhielt sie Einblicke in die europaweit einzigartige Arbeit am Zentrum für Prothetik und Rehabilitation von NovaVis. Außerdem traf sie sich mit der evangelischen und katholischen Betriebsseelsorge in Sindelfingen zu einem Austausch.
Die Auswahl der Termine für die Sommertour sei Ihr dabei nicht sonderlich schwergefallen, betont Regina Dvořák-Vučetić: „Als Mitglied des Wirtschaftsausschusses und in Anbetracht der gegenwärtigen wirtschaftlichen Lage im Land war für mich schon sehr früh klar, dass ich den Fokus meiner diesjährigen Sommertour voll und ganz auf die Wirtschaft legen möchte. Auch politisch muss diese Priorität in den kommenden Monaten eindeutig gesetzt werden. Nur wenn es unserer Wirtschaft gut geht, dann geht es auch den Menschen bei uns gut.“
Fragt man Regina Dvořák-Vučetić danach, was sie aus ihrer Sommertour konkret in die politische Arbeit im Landtag mitnehmen möchte, fallen der Böblinger Abgeordneten gleich mehrere Punkte ein: „In erster Linie müssen wir bei vielen Verfahren deutlich schneller und deutlich effizienter werden. Wir brauchen weniger Konzept- und Strategiepapiere und müssen vielerorts schneller in die Umsetzung kommen. Das vor der Sommerpause im Kabinett beschlossene Effizienzgesetz ist schon einmal ein wichtiger Baustein auf dem Weg hin zu weniger Bürokratie.“
In diesem Kontext sieht die Sprecherin für Innovation und Gründungskultur der CDU-Landtagsfraktion auch noch Potenzial zur Nachbesserung, was die Hürden auf dem Weg zur eigenen Unternehmensgründung betrifft: „Wer sich dafür entscheidet, ein Startup zu gründen, darf sich nicht zweimal überlegen, ob er das in Baden-Württemberg tut oder nicht. Aus diesem Grund haben wir im Koalitionsvertrag die Idee der ‚Unternehmensgründung in 48 Stunden‘ festgehalten und planen, Start-ups mindestens in den ersten zwei Jahren von Berichtspflichten zu entlasten. Es muss klar sein, dass hier der bestmögliche Ort für gute Ideen ist!“, so die CDU-Abgeordnete, die darüber hinaus auch in einer noch stärkeren Vernetzung der Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorte Böblingen, Stuttgart und Tübingen nicht ausgeschöpfte Potenziale sieht.
Nach dem Ende ihrer Sommertour richtet sich der Blick der Böblinger Abgeordneten nun voll und ganz auf die anstehenden Haushaltsberatungen im Herbst. In dieser Woche tagt die CDU-Fraktion zunächst noch in Freiburg, ehe ab der kommenden Woche wieder reguläre Ausschusssitzungen stattfinden und auch der Wirtschaftsausschuss des Landes erstmals nach der sogenannten „Sommerpause“ wieder zusammenkommt.
- Bild 1 (20260907): Bei der Reisser Gruppe gemeinsam mit den Co-CEOs und Vorständen Jessica Reißer und Marten Reißer sowie Vorstand Alexander Bruggner (v.l.n.r.)
- Bild 2 (20260909): Am Herman-Hollerith-Zentrum – rechts von Frau Dvořák-Vučetić steht Prof. Dr. Alexander Rossmann, der das HHZ in Böblingen leitet
- Bild 3 (20260910): Bei AI xpress – gemeinsam mit Wolfgang Vogt (Initiator), Hans-Ulrich Schmid (Initiator) und Dr. Kathrin Steinbrink (Head of AI xpress) (v.l.n.r.)
- Bild 4 (20260911): Bei NovaVis – u.a. mit Wolfgang Gröpel (Gründer und Geschäftsführer von NovaVis – mittig, weißes Hemd) und Stefan Schreiner (Kaufmännischer Leiter von NovaVis – rechts von Herrn Gröpel) sowie dem NovaVis-Team






